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Dobrá Voda u Českých Budějovic
Gemeinde in Tschechien
Dobrá Voda u Českých Budějovic ist eine Gemeinde mit 2634 Einwohnern, die vier Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von České Budějovice liegt. Sie gehört zum Okres České Budějovice und war historisch ein Zentrum des Bergbaus. Im Tal oberhalb der Stadt gab es in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Bergwerke, die unterhalb des Dorfes in Richtung Suché Vrbné lagen. Hier wurden Arsenopyrit, Pyrit, Silber und Gold gewonnen. Die Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Jungfrau Maria, geweiht 1739, ist das zentrale Sehenswürdigkeit. Sie wurde durch den Hofarchitekten Kilian Ignaz Dientzenhofer entworfen und mit Werken von Künstlern wie Giovanni Battista de Allio und Wenzel Lorenz Reiner geschmückt. Ein Kreuzweg wurde zwischen 1837 und 1839 angelegt, und die Kapellen wurden 1996 mit modernen Darstellungen von Renata Štolbová neu gestaltet. Die alte Kirche wurde 1770 zur Kapelle des Hl. Linhart geweiht und später zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Gemeinde ist ein Vorort von České Budějovice, und die Stadtgrenze reicht bis an den Ort. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Wallfahrtskirche, den Kreuzweg und alte Bergwerksanlagen wie Stollen und Schächte. Die historischen Bergwerke, die bis 1914 betrieben wurden, sind heute Teil der lokalen Kultur. Die Gemeinde ist bekannt als Kurort und Marienwallfahrtsort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres České Budějovice
- Seehöhe
- 450 m
- Website
- http://www.dobravodaucb.cz/
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