📷 Bild: Wikimedia Commons
Pałac Goldstandów w Zaborowie
Palast in Polen
Der Palast Goldstandów in Zaborów ist ein eklektischer Stilbau aus dem Jahr 1901–1903, der ursprünglich der Familie Goldstand in Warschau gehörte. Er wurde im ehemaligen Gut der Familie Izbiński errichtet und vereint Elemente des Barock und Klassizismus. Der Palast ist ein zweistöckiges Gebäude mit symmetrisch angeordneten repräsentativen Räumen im Erdgeschoss und privaten Räumen im ersten Stockwerk und Mansarde. Die Fassade ist durch horizontale Elemente wie Gzymsen und ein Passivierungsschmuck der Außenwände charakterisiert. Der Palast ist ein bedeutendes Beispiel für die Villenarchitektur der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde 1962 als Denkmal eingetragen. Er war bis 1939 Sitz der Familie Goldstand, danach bis 1945 von deutschen Truppen besetzt und später von der Polnischen Nachrichtenagentur genutzt. Seit 1968 war er Teil des Verbands der polnischen Journalisten und wurde 1974 zum Arbeitsplatz für Künstler. 1990 wurde er schließlich privatisiert. Der Palast und sein Park sind ein Teil der historischen Landschaft von Zaborów. Die Architektur verbindet barocke und klassizistische Merkmale mit eigenständigen Elementen wie dem Motiv der Borovik-Pilze in den Fensterumrahmungen. Die Umgebung umfasst ein weitläufiges Grundstück, das heute als Teil des Denkmals geschützt ist. Der Palast bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist ein Zeugnis der regionalen Architekturgeschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Baustil
- eklektizistische Architektur
- Architekt
- Franciszek Lilpop
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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