📷 Bild: Wikimedia Commons
Filialkirche St. Margarethen
Kirche in Bad Vigaun (5022)
Die Filialkirche St. Margarethen liegt im Norden der Gemeinde Bad Vigaun im Bezirk Hallein, Salzburg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche mit gotischem Bauschaffen und steht unter Denkmalschutz. Der einschiffige Kirchenbau mit einer alten Umfriedungsmauer wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1437 erstmals urkundlich erwähnt. 1597 wurde die Kirche unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau renoviert, und eine Restaurierung fand 1977 statt. Die Kirche ist ein Beispiel für spätgotische Architektur mit einem gemeinsamen Satteldach und einem umlaufenden, gekehlten Traufgesims. Im Westen und Süden der Fassade sind Sockel vorhanden, und die Strebepfeiler sind dreifach abgestuft. Das Portal in der westlichen Giebelfassade stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und zeigt ein Relief der hl. Margaretha. Die Glasfenster mit Heiligen Notburga, Elisabeth, Heinrich und Florian wurden 1909 eingefügt. Der Hochaltar aus dem Jahr 1725 wurde von Josef Krimpacher geschaffen, und das Altarbild zeigt die Kreuzigung Christi. Das Oberbild Gottvater und Hl. Geist stammt von Josef Högler aus dem Jahr 1725. Die Konsolfiguren und Aufsatzfiguren wurden von Johann Georg Mohr modelliert. Die Sakristei ist tonnengewölbt und gotisch, während die südliche Sakristei aus dem Jahr 1909 stammt. Die Kirche ist mit einem einheitlichen Netzrippengewölbe überwölbt, und die Schlusssteine tragen die Jahreszahlen 1597, 1643, 1671, 1804 und 1909.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bad Vigaun
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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