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Schloss Karlburg
Schloss in der Slowakei
Das Schloss Karlburg, slowakisch Rusovský kaštieľ, liegt in Rusovce, einem Stadtteil von Bratislava am rechten Donauufer. Es grenzt an Österreich und war bis 1947 Teil Ungarns. Der Gutsbesitz wurde 1646 von Graf Stefan Zichy erworben und bis 1948 vom Staat beschlagnahmt. Das heutige Schloss wurde 1841–1846 im Tudor-Stil errichtet und war bis 1945 Wohnsitz der Familie Lónyay. Es war oft Ort von Hochzeiten und Geburten der Aristokratie und bekam den Spitznamen „ungarisches Windsor“. Das Schloss war bis 1945 Sitz des Ehepaares Lónyay, das auch Franz Ferdinand von Tschernburg und seine Gattin Sophie Chotek häufig beherbergte. Die Familie Zichy verkaufte den Besitz 1872 an Graf Hugo Henckel von Donnersmarck, der ein Gestüt betrieb. 1906 übernahm das Paar Elemér Lónyay und Stephanie von Belgien, die Witwe Kronprinz Rudolfs. Die Schlossbibliothek mit 3.300 Titeln und 4.500 Bänden blieb bis heute in der Abtei Pannonhalma erhalten. Das Schloss ist heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und wird von der slowakischen Regierung für Repräsentationszwecke genutzt. 1995–2000 wurden 30 Millionen Euro investiert, weitere 50 Millionen sind geplant. Renovierungsarbeiten begannen 2018, mit 75 Millionen Euro aus Mitteln der slowakischen Regierung. Bis 2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Park um das Schloss bleibt ein Teil der Landschaft und wird in den Planungen berücksichtigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Herrenhaus
- Ort
- Bratislava
- Erbaut
- 1900
- Baustil
- Neogotik
- Denkmalstatus
- Denkmalobjekt in der Slowakei
In der Nähe
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- Rusovce275 m
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