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Comburg
ehemaliges Benediktiner-Kloster in Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg
Die Comburg ist ein ehemaliges Benediktinerkloster und späteres Ritterstift, das heute auf dem Gebiet der Stadt Schwäbisch Hall liegt. Sie befindet sich auf einem Umlaufberg südöstlich von Schwäbisch Hall, rechts des Kochertals, in der Nähe des Teilorts Steinbach. Die Anlage umschließt eine wehrhafte Ringmauer aus dem 16. Jahrhundert, die den Burgcharakter der Stätte betont. Die Comburg war von 1078 bis 1803 ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Das Kloster wurde 1488 in ein adliges Chorherrenstift umgewandelt und erlebte unter Propst Erasmus Neustetter eine Blütezeit. Im 17. Jahrhundert entstand die barocke Stiftskirche St. Nikolaus und St. Maria, die heute als Gottesdienststätte genutzt wird. Die Anlage wird heute von der Landesakademie für Fortbildung und der katholischen Kirchengemeinde genutzt. Die Comburg bietet ein weitgehend erhaltenes Ensemble aus Bauten des 11. bis 18. Jahrhunderts. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Alte Dekanei mit Museumscafé, die romanische Michaelskapelle, die Schenkenkapelle mit Grabdenkmälern, sowie die Stiftskirche mit barocken Altären und mittelalterlichen Kunstwerken. Die Kleincomburg, südlich der Hauptanlage, beherbergt die romanische Kirche St. Ägidius, die als Witwensitz der Grafenfamilie vermutet wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Schwäbisch Hall
- Erbaut
- 1078
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
- Seehöhe
- 340 m
In der Nähe
- Großcomburg41 m
- Kapuzinerkloster Kleincomburg317 m
- Burg Limpurg743 m
- Schenkenseebad1.2 km
- Crailsheimer Tor (Schwäbisch Hall)1.5 km
- Neubau1.5 km
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