Kommende Tempelhof

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KlosterBerlinBezirk Berlin

Kommende Tempelhof

Kirchengebäude in Berlin

Die Komturei Tempelhof war eine Kommende des Templerordens auf dem Teltow südlich Berlins. Sie wurde um 1200 gegründet und umfasste die Dörfer Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde sowie einen Hof in Rixdorf und ein Vorwerk in Treptow. Der Komturhof lag in einer geschützten Höhenlage zwischen vier Seen, von denen zwei heute noch im Alten Park und im Lehnepark bestehen. Die Dorfkirche Tempelhof, die bis heute erhalten geblieben ist, markiert die Mitte des Komturhofs. Die Komturei war strategisch bedeutsam, da sie als Grenzschutz zwischen den Fürstenhäusern der Heveller und Sprewanen diente. Die Dörfer lagen in einer Linie, die den Spreepass zwischen Cölln und Berlin kontrollierte. Die Tempelritter hatten hier eine militärische und wirtschaftliche Rolle, die den Landesausbau förderte. Die Komturei wurde 1318 den Johannitern übertragen, die 1435 die vier Dörfer an die Stadt Berlin verkauften. Die Besitzrechte blieben jedoch bis 1810 bei den Johannitern. Besucher können die Dorfkirche Tempelhof besichtigen, die als ehemalige Komtureikirche erhalten ist. Der Komturhof lag außerhalb des Dorfes in einer Höhenlage mit Blick auf die umliegenden Seen. Die Gemarkung reichte bis ans Spreeufer, wo ein Vorwerk errichtet wurde. Die Dorfkirche markiert weiterhin die Mitte des Komturhofs. Die historische Lage der Dörfer ermöglicht Einblicke in die strategische Bedeutung der Tempelritter auf dem Teltow.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Tempelhof-Schöneberg
Denkmalstatus
Baudenkmal

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