Servitenkirche

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KlosterWienBezirk Wien

Servitenkirche

Kirchengebäude in Wien

Die Servitenkirche Mariä Verkündigung ist eine barocke Pfarrkirche im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Sie steht im Stadtteil Roßau und wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Die Kirche war ursprünglich eine Ordenskirche der Serviten und ist seit 1783 Teil der Pfarre Roßau. Sie zählt zu den kulturhistorisch bedeutendsten Vorstadtkirchen Wiens aus dem Frühbarock. Die Kirche wurde 1651 begonnen und 1670 geweiht. Der Innenausbau dauerte bis 1677. 1723 fügte Franz Caspar eine Dreifaltigkeitsgruppe mit Engeln hinzu. Die barocke Kanzel aus dem Jahr 1739 enthält Figuren der Vier Evangelisten und der Drei Göttlichen Tugenden. Der Schmerzensaltar, entworfen von Antonio Beduzzi, beherbergt eine Pietà aus dem Jahr 1470 und dient als Grabmal des Fürsten Ottavio Piccolomini. In der Kirche befinden sich eine Orgel mit 18 Registern, die 1981 errichtet wurde, sowie vier Glocken, darunter eine aus Bronze aus dem Jahr 1685. Die Peregrinikapelle an der Nordseite der Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet und zeigt Fresken von Mölk. Die Kirche verfügt über zwei Türme mit Glockentürmchen und einen Chor.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster
Ort
Alsergrund
Adresse
Servitengasse 9
Erbaut
1638
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Carlo Martino Carlone
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Servitenkirche (CC0-1.0)

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