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Ludgerusburg
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Ludgerusburg ist eine sternförmige Zitadelle im Norden Coesfelds, Nordrhein-Westfalen. Sie wurde im 17. Jahrhundert als Residenz des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen errichtet und zerstört. Die Anlage lag im Norden der Stadt und war mit den Befestigungen der Stadt verbunden. Sie umfasste vier Bastionen und war von einem Graben umgeben. Die Ludgerusburg war eine zentrale Residenz Christoph Bernhard von Galens. Die Bauarbeiten begannen 1655, der Grundstein für das Torhaus wurde 1656 gelegt. Die Anlage war Teil der Befestigungen Coesfelds und wurde von Bernhard Spoede als Festungsbaumeister gestaltet. Nach dem Tod von Galen 1678 wurde die Zitadelle nachlassweise schleifen gelassen. Heute sind nur Ruinen der Ludgerusburg erhalten, darunter das Torhaus am Stadtpark und Teile des St.-Johannes-Ravelins. Die Kulturmeile Coesfelds steht auf dem Gelände der ehemaligen Festung. Der Citadellenweg mit 14 Infotafeln wurde 2025 eingeweiht. Die Stadtbefestigung hat sich weitgehend verloren, nur die Umflut der Berkel und der Pulverturm sind erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Coesfeld
- Erbaut
- 1654
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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- Konzert Theater Coesfeld214 m
- Walkenbrückentor331 m
- Pulverturm508 m
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- Jesuitenniederlassung Coesfeld, später Franziskaner-Observanten576 m
- Jesuitenkirche Coesfeld576 m
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