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Burgstall Rottenstein

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Rottenstein ist eine abgegangene Spornburg östlich des Dorfes Rottenstein, einem Gemeindeteil von Aidhausen im Landkreis Haßberge. Die Ruine liegt im Wald auf einem Bergsporn mit einer Höhe von 410 m ü. NN und ist heute kaum noch sichtbar, da sie nach der Zerstörung im Bauernkrieg nicht wieder aufgebaut wurde. Der Burgplatz wird nur selten besucht, und die einzigen Spuren sind der Halsgraben und Geländespuren. Die Burg gehörte ursprünglich den Grafen von Henneberg und wurde 1354 an das Hochstift Würzburg verkauft. Sie diente als Sitz des Würzburgischen Amtes und wurde 1525 während des Bauernkrieges zerstört. Nach der Niederschlagung der Revolte wurde ein neues Amtshaus unterhalb des Burghügels errichtet. Die Burg wurde aufgelassen und als Steinbruch genutzt. Im Mittelalter waren die Zollner von Rottenstein auf der Burg ansässig, wobei Konrad Zöllner von Rotenstein 1382 bis 1390 Hochmeister des Deutschen Ordens war. Der Burgstall liegt auf einem Vorberg der Haßberge, der an drei Seiten durch Steilabfälle geschützt ist. Der Halsgraben schützte die Burg nach Norden, während an der Südseite eine Auffahrt vermutet wird. Die Burgfläche betrug etwa 80 mal 50 Meter, mit einem Schutthügel, der auf einen Bergfriede hinweist. Im Halsgraben sind noch Mauerreste und Sandsteinquader aus der Innenbebauung zu finden. Die Wasserversorgung erfolgte vermutlich über eine Zisterne und den Eselsbrunnen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Aidhausen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Quellen:Burgstall Rottenstein (CC0-1.0)

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