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Dechenhöhle
Höhle in Nordrhein-Westfalen
Die Dechenhöhle ist eine Schauhöhle im nördlichen Sauerland, genauer gesagt im Stadtteil Grüne von Iserlohn in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt in einer devonischen Massenkalksenke und ist Teil der vielen Höhlen des Grüner Tals. Die Höhle wurde 1868 entdeckt und nach Heinrich von Dechen benannt, einem Geologen, der die Geologie des Rheinlands und Westfalens erforschte. Sie erstreckt sich über 902 Meter, von denen 400 Meter für Besucher ausgebaut sind. Die Höhle ist bekannt für ihre reiche Fassung an Stalaktiten, Stalagmiten und anderen Sinterformen sowie kristalline Ablagerungen, die sie besonders sehenswert machen. Sie wird von Fledermäusen und der Großen Höhlenspinne bewohnt. In der Höhle finden regelmäßig Konzerte und Musikführungen statt. Eine Führung dauert etwa 40 Minuten und ist für Besucher zugänglich, allerdings ist das Fotografieren und Filmen während der regulären Führungen nicht erlaubt. Die Dechenhöhle ist von verschiedenen Verkehrsmitteln erreichbar, darunter Regional-Express-Züge und Busse. Sie steht im Eigentum des Märkischen Kreises und der Stadt Iserlohn. Neben der Höhle gibt es das Deutsche Höhlenmuseum, das bedeutende Funde aus der Höhle präsentiert. Die Höhle ist Teil eines Netzwerks von Schauhöhlen im Sauerland, das insgesamt über 17 Kilometer Ganglänge hat.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle, Archäologische Stätte, Schauhöhle
- Ort
- Iserlohn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Nordrhein-Westfalen
In der Nähe
- Deutsches Höhlenmuseum Iserlohn5 m
- B7-Höhle426 m
- Martinshöhle681 m
- Oestricher Burgberg783 m
- Grürmannshöhle899 m
- Evangelische Kirche Oestrich1.1 km
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