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Ruderatshofen
Gemeinde im Landkreis Ostallgäu in Bayern
Ruderatshofen liegt im nordöstlichen Allgäu, etwa 7 km südwestlich von Kaufbeuren. Die Gemeinde erstreckt sich in einer Höhenlage zwischen 711 m und 863 m ü. NHN an der Kirnach bei Heimenhofen und auf dem Sattlersbuckl. Sie besteht aus 12 Gemeindeteilen und umfasst die Gemarkungen Apfeltrang und Ruderatshofen. Abgegangene Orte sind Königsberg und Wellenhofen. Der Ort wurde 839 erstmals als „Hruodoldishoua“ im Keltensteingau erwähnt. Zunächst gehörte er zum Hochstift Augsburg, später zu Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde. 1978 wurde Apfeltrang eingegliedert, und 1982 verlor Wenglingen durch Volksentscheid die Gemeindezugehörigkeit. 2023 wurde die Ortsumgehung fertiggestellt. Ruderatshofen ist bekannt für die Pfarrkirche St. Jakobus in der Ortsmitte und die barocke Kirche St. Michael in Apfeltrang. Der Brauch des Klopferstags wird von Kindern am Donnerstag vor dem ersten Advent praktiziert. Vereine wie der Musikverein und der Schützenverein „Der Rotensteiner“ tragen zur Gemeinschaft bei. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertageseinrichtung und eigene Wasserversorgungsanlagen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Ostallgäu
- Seehöhe
- 728 m
- Website
- http://www.ruderatshofen.de
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