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Mattersburg
Bezirkshauptstadt im Burgenland
Mattersburg liegt im südlichen Nordburgenland östlich von Wiener Neustadt im Wulkatal. Die Stadtgemeinde ist Bezirksvorort des gleichnamigen Bezirkes und umfasst zwei Ortschaften: Mattersburg samt Rohrbrücke und Walbersdorf. Sie ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bezirks und verfügt über eine reiche Geschichte, die bis in das 6. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht. Die Region war Teil des keltischen Königreiches Noricum und später im Römischen Reich. Der Name Mattersburg leitete sich vom Namen Martin ab und wurde erstmals 1202 als Villa Martini urkundlich erwähnt. Die Stadt war Teil der Herrschaft der Herren von Mattersdorf-Forchtenstein und wurde im 13. Jahrhundert zur Marktgemeinde. Im 19. Jahrhundert erhielt Mattersburg durch die Eisenbahn einen Aufschwung, und 1926 wurde sie zur Stadt erhoben. Die jüdische Gemeinde war lange Zeit ein bedeutender Teil der Bevölkerung, bis sie im Zweiten Weltkrieg vertrieben und verfolgt wurde. Mattersburg ist bekannt für ihre historischen Bauwerke wie die Burg Forchtenstein und das Kulturzentrum im Brutalismus-Stil. Die Stadt verfügt über eine Vielzahl von Schulen, darunter das Bundesgymnasium und das Katholische Schülerheim. Zudem gibt es Sportanlagen, ein Einkaufszentrum und ein modernes Schwimmbadgelände. Die Stadt hat sich als lebendiger Wohnort mit einer starken kulturellen und historischen Prägung etabliert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Mattersburg
- Seehöhe
- 256 m
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