📷 Bild: Wikimedia Commons
Almadén
Gemeinde in Spanien
Almadén liegt in der spanischen Provinz Ciudad Real in der Autonomen Region Castilla-La Mancha. Der Ort ist bekannt für seine historischen Bergwerke, die bis in die Antike zurückreichen. Die Gegend um Almadén ist geprägt von den Zinnobervorkommen, die zu den größten der Welt gehören. Die Bergbauaktivitäten prägten das Leben der Einwohner und führten zu einer langen Geschichte der Quecksilbergewinnung. Die Geschichte von Almadén ist eng mit der Quecksilbergewinnung verbunden. Schon in der Antike wurden die Vorkommen abgebaut, und im Laufe der Jahrhunderte wurde die Produktion immer weiter ausgebaut. Häftlinge wurden oft eingesetzt, was zu schweren Gesundheitsproblemen führte. Die Bergbauaktivitäten endeten 2003 aufgrund wirtschaftlicher und umweltrelevanter Gründe. Die Auswirkungen der Vergangenheit sind bis heute spürbar, sowohl in der Landschaft als auch in der Geschichte des Ortes. Heute ist Almadén ein Ort, der seine Vergangenheit bewahrt und zugleich in die Zukunft blickt. Auf dem Gelände der ehemaligen Mine wurde ein Museum eingerichtet, das Einblicke in die Geschichte der Quecksilbergewinnung bietet. Das Bergwerk wurde 2012 gemeinsam mit dem slowenischen Bergwerk Idrija in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Gegenwärtig wird ein Europäisches Quecksilber-Endlager gebaut, das eine wichtige Rolle in der Umweltbewirtschaftung spielt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ciudad Real
- Denkmalstatus
- bien de interés cultural
- Seehöhe
- 589 m
- Website
- http://www.almaden.es/
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