Oberfeld / Helfenberg, mittelalterliche Burgruine

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Kanton St. GallenBezirk Kanton St. Gallen

Oberfeld / Helfenberg, mittelalterliche Burgruine

Burgruine in der Gemeinde Gossau im Kanton St. Gallen, Schweiz

Die Burg Helfenberg ist eine mittelalterliche Burgruine in der Gemeinde Gossau im Kanton St. Gallen. Sie liegt am nördlichen Ufer des Flusses Glatt, oberhalb eines Steilhanges. Die Ruine befindet sich südlich vom Biotop Espel, nahe der Bahnlinie zwischen Flawil und Gossau, und ist unweit der Glattschlucht Kolumbanshöhle gelegen. Einige Mauerreste sind bis heute sichtbar. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war ein Besitz der Familie Gielen von Glattbrugg. Sie wurde 1244 als Teil der Stiftung für das Kloster Magdenau übergeben, blieb aber als Lehen in Familienbesitz. 1341 wurde sie wiederaufgebaut. 1407 wurde die Burg von aufrührerischen Bauern zerstört. Die Ruine wurde 1935–1937 erforscht und 1964/1965 gesichert. 2010 fanden Sanierungsarbeiten statt. Die Ruine besteht aus verbliebenen Mauerresten, darunter ein Teil des Berings mit Grundmauern eines möglichen Zwingers. Im Bereich der Schlucht sind Reste eines Wohnturms mit unregelmässigem Grundriss zu erkennen. Die Anlage liegt in einer malerischen Landschaft, umgeben von Wald und Fluss. Die Umgebung bietet Wanderungen und Ausblicke auf die Glattschlucht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Gossau
Adresse
Burgruine, 9200 Gossau SG
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
Seehöhe
660 m

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