Einsiedlerhöhlen von Tihany

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Einsiedlerhöhlen von Tihany

Höhlen auf der Halbinsel Tihany, Ungarn

Die Einsiedlerhöhlen von Tihany liegen auf der Halbinsel Tihany am Nordufer des Balaton in Ungarn. Sie befinden sich auf einer Höhe von etwa 165 Metern am Nordhang des 207 Meter hohen Óvár-Berges zwischen den Ortsteilen Tihanyvár und Gödrös. Der Zugang erfolgt über einen Fußweg am Südwesthang des Berges, der nach etwa zwei Kilometern in Richtung Osten verläuft und nach kurzer Strecke die Höhlen erreicht. Die Höhlen sind Teil einer Landschaft mit sogenannten pannonischen Rasenarten, die seltene Pflanzen beherbergen. Die Höhlen sind historisch bedeutsam, da sie ab dem 12. Jahrhundert von griechisch-orthodoxen Einsiedlern gegraben wurden. Sie folgten dem Muster einer Laura und enthielten eine Kapelle, einen Essraum und andere Räume. Die Ausrichtung der Altäre nach Osten sowie die frühere Bezeichnung Tihany als Oroszkö deuten auf mögliche Verbindungen zu russischen Basilianern hin. 1952 wurden viele Höhlen durch einen Felssturz zerstört, doch drei von ihnen wurden 1994 durch Stabilisierungsmaßnahmen geschützt und stehen unter Denkmalschutz. Die Höhlen sind Teil der Landschaft am Nordhang des Óvár-Berges, umgeben von pannonischen Rasenarten und Erdschanzenresten auf dem Berggipfel. Der Weg führt durch eine einzigartige Landschaft, die sowohl historische als auch natürliche Elemente vereint. Die Höhlen selbst sind mit einer Kapelle, einem Essraum und weiteren Räumen ausgestattet, die durch die Ausrichtung der Altäre und die Anzahl der Räume charakterisiert sind. Die Umgebung bietet einen Ausblick auf den Balaton und die umliegende Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Tihany

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