📷 Bild: Wikimedia Commons
Kreuzgang des ehemaligen Barfüsserklosters
Kloster der Franziskaner
Das Barfüsserkloster Zürich war ein Franziskanerorden in der Altstadt, am südöstlichen Rand der Stadt. Es lag am Neumarkt und der Kirchgasse, begrenzt von der Stadtmauer und dem Hirschengraben. Die Gebäude standen im Verlauf des Wolfbachs und waren in Richtung Südost nach Nordwest ausgerichtet. Das Kloster war politisch und kulturell bedeutend. Es war Schauplatz von Versammlungen, darunter die Wahl von Bürgermeistern und die Urkunde des Königs Heinrich VII. 1310 und die Brunsche Zunftverfassung 1336. Der Konvent hatte auch eine Frauenseelsorge und betreute Ordensgemeinschaften. Die Stiftungen und Grundbesitz reichten bis in die 15. Jahrhundert, mit Rebbergen und Liegenschaften über 50'000 m². Der Kreuzgang liegt auf einer Terrasse über dem Wolfbach und hat einen quadratischen Grundriss mit 64 Spitzbogenfenstern. Er war Teil der Klosteranlage, die aus Längstrakt, Quertrakt und dem Hauptgebäude bestand. Die Arkaden wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen und in andere Gebäude eingebaut. Der Raum wurde später von der Druckerei Froschauer und dem Obmannamt genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Konvent, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kreis 1
- Adresse
- Obmannamtsgasse / Hirschengraben
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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