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Neubrandenburger Tor
Stadttor in Friedland
Das Neubrandenburger Tor ist eines der Tore der ehemaligen Befestigung der Stadt Friedland. Es gehört zur Wehranlage, die die Stadt umgab, und ist das besterhaltene und größte Tor der Friedlander Stadtbefestigung. Die anderen Tore waren das Anklamer Tor und das Treptower Tor, das 1802 abgerissen wurde. Das Tor wurde im späten 15. Jahrhundert als reich gegliederter spätgotischer Backsteinbau errichtet. Das Tor ist ein quadratisches, dreigeschossiges Bauwerk mit einer spitzbogigen Durchfahrt und vier oktogonalen Ecktürmen. Auf der Stadt- und Feldseite sind Blendenschmuck und Staffelgiebeln zu sehen. Im Gebäude befinden sich der Wachraum mit Kamin, der Aborterker, der Kampfraum und der Kampferker. Bis 1984 gab es im Tor ein Museum, seitdem ist es für den Besucherverkehr gesperrt. Das Neubrandenburger Tor diente ursprünglich als Tor einer Burg, die nicht mehr existiert. Es schützte den südwestlichen Zugang der Stadt. Die Anlage ist Teil der historischen Stadtbefestigung und bietet einen Blick auf die ehemalige militärische Struktur Friedlands. Die Umgebung um das Tor ist geprägt von der historischen Landschaft der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor
- Ort
- Friedland
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
In der Nähe
- Fangelturm (Friedland)490 m
- Friedland883 m
- Anklamer Tor891 m
- Amt Friedland2.0 km
- Datze3.3 km
- Genzkow5.3 km
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