📷 Bild: Wikimedia Commons
Pomník obětem z Českého Malína
Denkmal in Tschechien
Der Pomník obětem z Českého Malína steht zwischen dem Friedhof und der Pražská ulice in Žatce. Er wurde am 13. Juli 1958 enthüllt und erinnert an die Opfer der Vertreibung und Verfolgung der Gemeinde Český Malín in der Volhynien 1943. Jährlich finden Gedenkveranstaltungen statt. Seit 1979 ist der Denkmal als kulturelle Denkmalschutzliste eingetragen. Der Denkmal erinnert an die 569 Opfer des nationalsozialistischen Regimes, darunter 374 Tschechen, 26 Polen und 132 Ukrainer. Die Gemeinde Český Malín wurde 1943 von den Nazis vertrieben und zerstört. Nach dem Krieg kehrten viele Tschechen aus der Volhynien in die Tschechoslowakei zurück. Die Gedenkstätte wurde 1946 begonnen und 1958 fertiggestellt. Sie wurde mehrfach restauriert und 2019 erneut saniert. Der Denkmal besteht aus einem pflastersteinen Monument in sozialistischem Realismus. Es zeigt eine Frau, die vor dem Feuer flieht, auf einem pyramidenförmigen Sockel. Die Frau steht mit der rechten Fuß in der Luft, die linke Hand umschlingt einen Schleier und die rechte Hand ist zum Kopf ausgestreckt. Auf dem Sockel ist ein Bronzeplättchen mit dem Datum der Vertreibung und der Enthüllung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Erbaut
- 1958
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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