Burg Müggenhausen
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Müggenhausen steht in Müggenhausen, einem Ortsteil von Weilerswist im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine Ruine aus dem späten Mittelalter, die im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bis 1794 war der Erzbischof von Köln der Landesherr, nachdem der Besitz mehrfach zwischen verschiedenen Adelsfamilien wechselte. Die Burg war ursprünglich umgeben von einer Wehrmauer mit Ecktürmen und Wassergräben, die bis ins 19. Jahrhundert als Schutzmaßnahmen dienten. Die Burg war bis 1782 als Ruine bekannt, wobei sie in der Tranchot-Karte des 19. Jahrhunderts nicht mehr verzeichnet war. Das Gelände wurde ab dem 19. Jahrhundert als Garten genutzt, wobei nur noch ein Teich aus den alten Gräben übrig blieb. Die Vorburg aus dem 18./19. Jahrhundert wird heute als Wirtschaftshof genutzt, während das Halfenhaus von 1792 renoviert wurde. Im Anwesen befindet sich zudem eine Pferdeklinik. Die Burg ist heute als Ruine erhalten, bestehend aus einer Backsteinmauer mit zwei runden Ecktürmen und dem anschließenden Gutshof. Die historischen Bauten und die Umgebung bieten einen Einblick in die Adelsgeschichte der Region. Die Anlage ist Teil des Landschaftsschutzgebietes und wird als kulturelles Erbe des Ortes wahrgenommen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Weilerswist
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