📷 Bild: Wikimedia Commons
Gmöser Moor
Heilbad und Naturschutzgebiet im Bezirk Gmunden in Oberösterreich
Das Gmöser Moor liegt in Laakirchen im Salzkammergute und ist ein Naturschutzgebiet von 3,4 Hektar. Es entstand nach der Mindel-Eiszeit aus einem Toteisloch und wurde 1987 zum Schutz der einzigartigen Flora und Fauna erklärt. Das Moor ist Teil der Raumeinheit Traun-Enns-Riedelland und präsentiert sich heute als Moorwald über Niedermoor, in dem sich Reste typischer Lebensräume erhalten haben. Das Moor beherbergt eine Vielzahl seltener Tierarten wie Gelbbauchunken, Ringelnattern und verschiedene Vogelarten, darunter die Wacholderdrossel und den Sumpfrohrsänger. Zudem gibt es eine reiche Pflanzenwelt mit Moorbirken, Besenheide und verschiedenen Torfmoosen. Die Biotopstrukturen und klimatische Bedingungen fördern eine artenreiche Insektenwelt, die als Nahrungsquelle für Vögel dient. Besucher können einen Rundweg durch das Moor nutzen und dabei seltenen Tier- und Pflanzenarten begegnen. Die ehrenamtliche Pflege durch lokale Gruppen sorgt für die Erhaltung natürlicher Sukzessionsabläufe. Kinder können an der „Moorexpedition“ teilnehmen, um die Tierwelt spielerisch zu erkunden und Wissen über die Entstehung des Moores zu gewinnen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Naturschutzgebiet, Schutzgebiet in Natur- oder Landschaftsschutz, Moor, Heilbad
- Ort
- Laakirchen
- Erbaut
- 1987
- Seehöhe
- 464 m
- Website
- http://www.moorbad.gmoes.at
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