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Mathematisch-Physikalischer Salon
Museum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Der Mathematisch-Physikalische Salon (MPS) in Dresden ist ein Museum der Staatlichen Kunstsammlungen und befindet sich im Zwinger. Er entstand durch das Interesse sächsischer Monarchen an mathematischen und physikalischen Instrumenten sowie durch Repräsentationsbedürfnisse. Die Sammlung wurde 1724 aus der Rüstkammer und anderen Bereichen gebildet und wurde 1728 im Zwinger untergebracht. Der Name wurde 1746 eingeführt, und 1784 wurde ein Observatorium gegründet. Der Salon ist eine Sammlung historischer Messgeräte, Kartografie und geodätischer Instrumente. Bekannt sind Brennspiegel von Andreas Gärtner, Brenngläser von Tschirnhaus und die Weltzeituhr. Die Sammlung umfasst auch Uhren wie die Planetenlaufuhr von Ebert Baldewein sowie das einzige öffentlich zugängliche Exemplar einer Pascaline von Blaise Pascal. Die Ausstellung zeigt rund 500 von 3.000 Exponaten und gliedert sich in vier Bereiche, die die Sammlungsgeschichte widerspiegeln. Die Ausstellung umfasst mechanische Wunderwerke, Erd- und Himmelsgloben, Fernrohre und die Geschichte des Physikalischen Kabinetts. Die Bogengalerie präsentiert die Geschichte der mechanischen Uhr. Die Ausstellung ist in der Erweiterten Langgalerie, im Saal im Zwingerwall, im Festsaal und in der Bogengalerie untergebracht. Die Sammlung bezieht sich auf die Entwicklung der Technikkultur in Dresden und die Ausgestaltung von Uhren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Dresden
- Erbaut
- 1724
In der Nähe
- Nymphenbad94 m
- Zwinger78 m
- Staatsschauspiel Dresden132 m
- Opernhaus am Zwinger158 m
- Semper Zwei181 m
- Porzellansammlung168 m
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