Gyékényes

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Gyékényes

Gemeinde in Ungarn

Gyékényes ist eine Gemeinde im Kreis Csurgó im Komitat Somogy, im südwestlichen Ungarn. Sie liegt sieben Kilometer südwestlich von Csurgó und ein Kilometer von der Grenze zu Kroatien entfernt. Nachbargemeinden sind Porrogszentkirály und Zákány. Die nächstgrößere Stadt Nagykanizsa ist 25 Kilometer nordöstlich. Jenseits der Grenze befindet sich der kroatische Ort Gotalovo. Gyékényes wurde erstmals 1380 urkundlich erwähnt und wurde 1600 von den Türken erobert. Das Gebiet kam erst 17. Jahrhundert wieder in christlichen Besitz. 1859 brannte ein großer Teil des Dorfes ab. 1870 wurde die Bahnstrecke nach Kroatien eröffnet, und der erste Zug nach Zagreb verkehrte 1870. Seit 1932 wird ein Tagebau betrieben, der den Baggersee und eine Arbeitsquelle darstellt. Die Gemeinde ist von Wald geprägt und Teil des Duna-Dráva-Nationalparks seit 1996. Der Baggersee Kotró ist ein Naturschutzgebiet. Umgebung und Dorf sind von Weinbergen und Riedwald geprägt. Die römisch-katholische Kirche Szent József aus dem 19. Jahrhundert und die evangelische Kirche im neugotischen Stil sind kulturelle Highlights. Daneben gibt es das Fackel-Denkmal und eine Holzskulptur.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Csurgó

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