📷 Bild: Wikimedia Commons
Himesháza
ungarische Gemeinde
Himesháza ist eine Gemeinde im Kreis Mohács im Komitat Baranya. Sie liegt 13,5 Kilometer nordwestlich von Mohács in einem Tal des Branauer Hügellandes. Die Nachbargemeinden sind Szűr, Geresdlak und Székelyszabar. Der Ort hat vermutlich schon im 10. Jahrhundert bestanden und wurde erstmals 1333 urkundlich erwähnt. Im 17. Jahrhundert war er fast ausgestorben, wurde aber durch deutsche Kolonisten wiederbelebt. Die deutsche Einwanderung begann um 1722 unter der Förderung des Bischofs Wilhelm Franz von Nesselrode-Ehreshoven. Etwa 120 Bauernfamilien siedelten ein, und bis 1752 kamen 907 Neusiedler hinzu. Die Einwohner bekamen den Namen „Stifolder“ oder „Stifoller“, da sie aus dem Hochstift Fulda stammten. In einem Kirchbuch aus dem Jahr 1733 sind die Herkunftsorte der Einwanderer verzeichnet. In Himesháza gibt es das Heimatmuseum, eine Marienstatue von Lourdes und eine römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Zudem sind eine Büste von Sándor Petőfi, ein Skulpturenpark, mehrere Gedenkstatuen und ein Weltkriegsdenkmal vorhanden. Die Gemeinde liegt an der Kreuzung der Landstraßen 5607 und 5614, der nächstgelegene Bahnhof ist Mohács.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Mohács
- Website
- https://himeshaza.hu/
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