KircheBrandenburgFrankfurt (Oder)

Sankt-Gertraud-Kirche

Kirchengebäude in Frankfurt (Oder), Brandenburg

Die St.-Gertraud-Kirche ist eine evangelische Kirche in Frankfurt (Oder) und steht unter dem Patrozinium der Heiligen Gertrud von Nivelles. Sie gehört zum Kirchenkreis Oderland-Spree der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Kirche hat eine lange Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich als Kapelle errichtet, wurde sie im 16. Jahrhundert zur Pfarrkirche erhoben und mehrmals renoviert und erweitert. Die Kirche war 1878 als neugotisches Gotteshaus eingeweiht und zählt zu den bedeutendsten Neubauten Frankfurts seit dem Mittelalter. Zum Einweihungsgottesdienst kamen 1.000 Gäste. 1975 wurde die Gertraud- und Mariengemeinde vereint, und im Zuge eines Umbaus wurden Räume für die Gemeinde und Büroräume geschaffen. Die Kirche blieb auch nach Kriegsschäden und Reparaturarbeiten im Zweiten Weltkrieg in Nutzung. Die Kirche bietet einen Kirchraum mit Zwischendecke, Gemeinde- und Büroräume sowie einen mittelalterlichen Leuchter aus dem 14. Jahrhundert, der seit 1981 in der Kirche steht. Die Orgel, gebaut 1878–1879, hat drei Manuale und ein Pedal mit 36 Registern. Die Räume und Ausblicke sind Teil der historischen und kulturellen Stätte der Stadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Frankfurt (Oder)
Baustil
Neogotik
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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