Kloster Bois-Grolland
Kloster in Frankreich
Das Kloster Bois-Grolland ist eine ehemalige Zisterziensermönchsabtei in der Gemeinde Poiroux, Département Vendée, Region Pays de la Loire, Frankreich. Es liegt etwa 21 km südwestlich von La Roche-sur-Yon und 20 km östlich von Les Sables-d’Olonne. Die Anlage wurde 1109 als Benediktinerkloster gegründet und 1201 dem Zisterzienserorden angegliedert. Die Zisterzienser bauten das Kloster aus und brachten es zu Wohlstand. Das Kloster war bis 1574 in der Filiation der Primarabtei Clairvaux verwurzelt und beteiligte sich 1275 an der Trockenlegung des Moors von Moricq. In der Französischen Revolution wurde es 1790 aufgelöst, danach beherbergte es bis 1815 eine Ursulinenniederlassung. Die Klosterkirche ist eine von Efeu verborgene Ruine, die Konventsgebäude aus dem 17. Jahrhundert sind heute ein Wohngebäude. Die Anlage umfasst die Ruine der Klosterkirche sowie umgebauten Konventsgebäude. Die Lage am Rand eines ehemaligen Moores bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die historische Bedeutung des Klosters und die architektonischen Reste machen es zu einem sehenswerten Ort. Die Ruinen sind Teil der Landschaft und zeigen die Entwicklung der Region im Laufe der Zeit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Poiroux
- Erbaut
- 1201
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