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Lawalde
Gemeinde in Sachsen
Lawalde ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz, etwa fünf Kilometer südwestlich von Löbau. Sie liegt im Landschaftsschutzgebiet „Oberlausitzer Bergland“ und umfasst Höhen bis zu 533 Meter. Durch den Ort fließt das Laubaer Wasser, ein Nebengewässer der Litte. Die Gemeinde ist über die Bundesstraße 178 und die Staatsstraße 151 an wichtige Verbindungen angebunden. Der nächste Bahnhof mit Personenverkehr ist Löbau, und Lawalde ist im Regionalbusnetz der Oberlausitz integriert. Lawalde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1290 wurde die erste urkundliche Erwähnung durch Friedrich von Lewenwalde festgehalten. 1495 wurde der Ort von der Stadt Löbau erworben, und 1547 übernahmen adlige Grundherren die Herrschaft. 1853 wurde Lawalde zur Landgemeinde, und 1994 wurden die Gemeinden Kleindehsa und Lauba eingemeindet. Bis 2015 war der Ort staatlich anerkannter Erholungsort. In Lawalde gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kakteensammlung der Familie Matthes ist die älteste private Sammlung in Deutschland. Die Niedermühle aus dem 16. Jahrhundert ist ein technisches Denkmal. Das Heimat- und Landwirtschaftsmuseum sowie die Dorfkirche mit ihrem einzigartigen Glockenturm sind weitere Highlights. Zudem gibt es den „Sünderstein“ und eine Gedenkstätte für zwei unbekannte KZ-Häftlinge. Die ehemalige Wassermühle und das ehemalige Wasserschloss in Kleindehsa sind ebenfalls sehenswert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Görlitz
- Seehöhe
- 314 m
- Website
- http://www.lawalde.de/
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