📷 Bild: Wikimedia Commons
Weißkirchlitz
Gemeinde in Tschechien
Novosedlice, deutsch Weißkirchlitz, liegt zwei Kilometer nördlich von Teplice und gehört zum Okres Teplice. Das Dorf befindet sich am rechten Ufer des Flüsschens Bystřice, am Fuße des Erzgebirges im Nordböhmischen Becken. Nördlich von Weißkirchlitz liegt die stillgelegte Braunkohlenzeche Jaroslav. Die Gemeinde hat keine Ortsteile und grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Drahůnky im Norden und Teplice im Süden. Weißkirchlitz war bis ins 19. Jahrhundert ein landwirtschaftliches Dorf mit fünf Mühlen an der Bystřice. 1853 entstand die Papierfabrik Purkert, später folgten weitere Industrieunternehmen. 1895 erhielt das Dorf eine eigene Bahnstation, und bis 1995 verlief ein Trolleybusverkehr nach Trnovany. Die Gemeinde war Teil der Herrschaft Teplice und wurde 1947 als Stadtteil von Teplice eingemeindet, 1954 wieder zur selbständigen Gemeinde. In Weißkirchlitz steht die Kirche St. Valentin, die 1710–1711 von Christian Lagler neu gestaltet wurde. Das Dorf liegt im Schutz der umliegenden Natur, mit Ausblicken auf das Erzgebirge und den Fluss Bystřice. Die Nachbarschaft zu Teplice ermöglichte im 19. Jahrhundert eine Verbindung zur Industrie und zum Schienenverkehr. Die Gemeinde hat heute eine Bevölkerung, die sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammensetzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Teplice
- Seehöhe
- 261 m
- Website
- https://www.novosedlice.cz/
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