📷 Bild: Wikimedia Commons
Melanchthonhaus Wittenberg
Museum und Weltkulturerbe in der Lutherstadt Wittenberg
Das Melanchthonhaus in Wittenberg ist ein Renaissancebauwerk mit spätgotischen Fenstern und einem gestaffelten Giebel. Es steht in der Collegienstraße und beherbergt das möblierte Studier- und Sterbezimmer Philipp Melanchthons, in dem er und seine Familie lebten. Das Haus wurde 1536 errichtet, finanziert durch den Kurfürsten Johann Friedrich I. und die Universität, und diente nach Melanchthons Tod als Professorenwohnung. Das Haus wurde 1954 zum Museum umfunktioniert und seit 1996 als Teil der Reformationsstätten der Lutherstadt Wittenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Ausstellungen zeigen Bilder, Drucke und Handschriften von Melanchthon und seinen Zeitgenossen in authentischer Form. Die Dauerausstellung folgt dem Leitsatz „Ad fontes“, der auf die Rückbesinnung auf Urtexte und Humanismus abzielt. Im Haus kann man das Wohn- und Sterbezimmer besichtigen, das mit originalen Möbeln eingerichtet ist. Der Garten, der 1536 angelegt wurde, ist ein Teil der Ausstellungsfläche. Die Räume sind mit Wandmalereien und mittelalterlichen Fensterscheiben geschmückt. Die Umgebung um das Haus besteht aus historischen Gebäuden und der Altstadt von Wittenberg, die als Reformationsstätte bekannt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Museumshaus
- Ort
- Lutherstadt Wittenberg
- Adresse
- Collegienstraße 60, 06886 Lutherstadt Wittenberg
- Erbaut
- 1954
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
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