Bodendenkmal in Zell (Oberpfalz), #D-3-6840-0050
Archäologische Befunde im Bereich der ehem. Kath. Kirche St. Stephan in Hatzelsdorf, darunter die Spuren einer abgegangenen mittelalterlichen Burg.
Der Burgstall Hatzelsdorf ist eine abgegangene Höhenburg im Weiler Hatzelsdorf, einem Gemeindeteil der Gemeinde Zell im Landkreis Cham. Er liegt im Haus Nr. 7 und umfasst die Ruine der ehemaligen Burgkapelle und Katholischen Kirche St. Stephan. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6840-0050 geführt und ist Teil der historischen Landschaft der Oberpfalz. Die Burg wurde im 12. oder 13. Jahrhundert von den Herren von Hatzelsdorf errichtet. Hatzelsdorf selbst wurde im 9. Jahrhundert gegründet und war Teil der fränkischen Staatskolonisation. Die Filialkirche St. Stephan, die im 12. Jahrhundert gebaut wurde, war ursprünglich als Burgkapelle bestimmt. Sie wurde nach der Säkularisation als Stall und Speicher in ein Bauernhaus integriert und ist heute als Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-72-167-14 verzeichnet. Der Burgstall ist heute als Ruine erhalten, wobei der romanische Gewölbebau aus Großquadermauerwerk noch sichtbar ist. Die Anlage liegt im Weiler Hatzelsdorf und ist von der ehemaligen Kirche St. Stephan umgeben. Umgebung und Ausblick sind geprägt von der Landschaft der Oberpfalz, mit Blick auf die umliegenden Dörfer und die historische Landschaft der Region.
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- Art
- Kirchengebäude, Burg, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Zell
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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