📷 Bild: Wikimedia Commons
Wallfahrtskirche Heiligenkreuz
Filialkirche in Kremsmünster
Die Wallfahrtskirche Heiligenkreuz liegt etwa vier Kilometer nordwestlich von Kremsmünster in Oberösterreich. Sie gehört zum Stift Kremsmünster und wurde zwischen 1687 und 1691 nach Plänen von Carlo Antonio Carlone erbaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Rund 15 Gehminuten entfernt befindet sich das Schacherteiche, ein Naherholungs- und Vogelschutzgebiet im Schachenwald. Die Kirche entstand aus einer Gründungssage, in der ein Bauer im Traum aufgefordert wurde, eine Bildsäule und einen Opferstock zu errichten. Die Spendenfreudigkeit der Gläubigen führte zur Errichtung einer Holzkapelle 1683 und schließlich eines Steinbaus. Der Bau wurde 1693 mit der ersten Messe eingeweiht, doch die Kirche blieb nie vollständig. 1715 wurde sie neu geweiht, und bis heute wird sie für kirchliche Feiern genutzt. Die Kirche ist ein einschiffiges, dreijochiges Gotteshaus mit Stichkappengewölbe und eingezogenem Chor. Das Langhaus ist 37 Meter lang, 14 Meter breit und 15 Meter hoch. Die Bildsäule aus dem Jahr 1682, die die Wallfahrt auslöste, trägt Fresken mit religiösen Bildern. Die Kirche wird heute für Hochzeiten, Taufen und lokale Wallfahrten genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wallfahrtskirche, Filialkirche
- Ort
- Kremsmünster
- Adresse
- Heiligenkreuz
- Erbaut
- 1693
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Carlo Antonio Carlone
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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