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Güttingen
Gemeinde im Kanton Thurgau in der Schweiz
Güttingen ist eine politische Gemeinde im Thurgau, im Bezirk Kreuzlingen. Sie liegt am Bodensee, etwa einen Kilometer vom Ufer entfernt, und ist an der Strassenverbindung Kreuzlingen–Romanshorn gelegen. Die Gemeinde grenzt an Langrickenbach, Altnau, Kesswil und Sommeri. Sie umfasst den Güttinger Wald und das Haufendorf Güttingen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht. 799 wurde sie erstmals erwähnt, und 1155 als Guthingen. 2023 wurde ein Bronzezeit-Schatz entdeckt. Die Gemeinde war bis 1798 Teil der bischöflichen Obervogtei und wurde 1804 an den Thurgau vergeben. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Wirtschaft von Ackerbau und Fischerei zur Landwirtschaft und Industrie. In Güttingen gibt es die Paritätische Kirche St. Stephan, erbaut 1431, und das Schloss Moosburg, eine klassizistische Villa aus den Steinen der ehemaligen Burg. Die Gemeinde hat eine Vielzahl von historischen Gebäuden und ist Teil der Region um den Bodensee. Die Bevölkerung besteht aus 1703 Einwohnern, wobei 21,1 % ausländische Staatsbürger sind. Die Gemeinde ist über den Bahnhof an der Bahnstrecke Kreuzlingen–Romanshorn erreichbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Bezirk Kreuzlingen
- Seehöhe
- 396 m
- Website
- http://www.guettingen.ch
In der Nähe
- Mäuseturm, spätbronzezeitliche Seeufersiedlungen / mittelalterliche Burgstelle2.1 km
- Altnau2.2 km
- Kesswil2.2 km
- Sommeri3.4 km
- Hefenhofen3.8 km
- Langrickenbach2.9 km
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