📷 Bild: Wikimedia Commons
Filialkirche Peggau
Kirchengebäude in Österreich
Die Filialkirche hl. Margaretha in Peggau, einer Marktgemeinde in der Steiermark, ist eine Filiale der Pfarrkirche Deutschfeistritz. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und barockisiert zwischen 1654 und 1724 durch das Stift Vorau. Das Presbyterium wurde 1389 errichtet, vermutlich im Auftrag von Margarete von Pfannberg. Die Kirche ist umgeben von einem Friedhof mit einer ehemaligen Friedhofskapelle, die ursprünglich protestantisch war. Die Kirche besitzt ein dreijochiges Langhaus mit Netzrippengewölbe und einem erhöhten Chor mit Fünfachtelschluss. Im Westen steht eine Empore aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Hochaltar ist rokokoförmig und hat ein freistehendes Tabernakel. Die Seitenkapellen zeigen Fresken von Johann Cyriak Hackhofer aus dem Jahr 1724. In der Kirche befinden sich barocke Bilder, Grabsteine aus Rotmarmor sowie eine einmanualige Orgel aus dem Jahr 1774, die im Originalzustand erhalten ist. Die Kirche bietet einen Blick auf das Langhaus und den Chor, sowie auf die Umgebung vom Außenaufgang. Die Sakristei mit spätgotischem Portal und die barocken Kapellen an den Seiten des Langhauses sind sehenswert. Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben, der eine Friedhofskapelle mit Außenkanzel beherbergt. Die Kirche ist Teil des kulturellen Erbes der Region und beherbergt mehrere künstlerische Werke aus verschiedenen Epochen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Peggau
- Adresse
- St. Margarethenstraße 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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