Augustinereremitenkloster Osnabrück
ehemaliges Kloster der Augustiner-Eremiten in Osnabrück
Das Augustinereremitenkloster Osnabrück war ein Kloster der Augustiner-Eremiten in der Neustadt der Stadt Osnabrück. Es wurde zwischen 1245 und 1248 gegründet und 1287 in die Neustadt verlegt. Das Kloster lag nahe der Hase an der Grenze zur Altstadt und umfasste Kirche, Gebäude und Gärten. Es war bis ins 16. Jahrhundert bestehen, bis es aufgelöst wurde. Das Kloster spielte eine bedeutende Rolle in der Region. Es war bis 1542 in der Stadt Osnabrück ansässig und hatte Termineien in mehreren Städten. In der Reformationszeit war es von Aufständen gegen die Geistlichkeit betroffen. 1542 schenkte Bischof Franz von Waldeck das Kloster der Stadt, und 1544 verließen die letzten Augustiner das Kloster. Die Stadt übernahm die Verwaltung des Klosters nach dem Augsburger Interim. Nach der Auflösung diente das Klostergelände verschiedenen Institutionen. 1583 plante ein Fürstbischof eine Residenz, doch die Bauarbeiten wurden abgebrochen. Später wurde das Gelände von Jesuiten genutzt, und später als Zuchthaus und Landgericht genutzt. Einige Reste des Klosters sind heute in der Gymnasialkirche und in der Kirche St. Ansgar zu finden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Osnabrück
- Erbaut
- 1287
In der Nähe
- Kollegiatstift St. Johann272 m
- Fountain of Wishes347 m
- Schloss Osnabrück398 m
- Barfüßerkloster Osnabrück414 m
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- Franziskanerkonventualenkloster Osnabrück648 m
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