Kloster Daimbach
Kloster in Deutschland
Das Kloster Daimbach war ein Zisterzienserinnenkloster in der Gemeinde Mörsfeld in der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet, die erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1298. Das Kloster stand vermutlich unter der Oberhoheit des Klosters Eberbach und wurde 1556 aufgelöst, nachdem Papst Julius III. die Aufhebung durch Pfalzgraf Friedrich II. genehmigt hatte. Die Aufhebung des Klosters erfolgte am 9. September 1556, nachdem es durch die Universität Heidelberg ersetzt wurde. Während des Deutschen Bauernkriegs 1525 wurde es mehrfach geplündert, was zur finanziellen Verarmung führte. Die Stiftung durch Ritter Hermann Muckelin 1310 ermöglichte eine Neuerbauung, doch das Kloster blieb über die Jahrhunderte hinweg wirtschaftlich schwach. Von den ursprünglichen Gebäuden des Klosters sind keine Reste erhalten. Die Gemeinde Mörsfeld umgibt das ehemalige Kloster mit ländlicher Landschaft, die von Weinbau und Naturflächen geprägt ist. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die umliegenden Weinberge und die Rheinlandschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mörsfeld
- Erbaut
- 1291
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