Jagdschloss Wermsdorf
Schloss in Deutschland
Das Jagdschloss Wermsdorf ist ein Renaissancebau aus dem 17. Jahrhundert in der Gemeinde Wermsdorf im Landkreis Meißen. Es liegt in der Nähe der Wermsdorfer Wälder und wurde ursprünglich als Jagdschloss errichtet. Die Anlage besteht aus einer unregelmäßigen Drei-Flügel-Anlage mit charakteristischen Fassaden, Giebeln und einem Treppenturm. Die Renaissancearchitektur ist durch Volutengiebeln und kunstvolle Sandsteinarbeiten gekennzeichnet. Das Schloss war bis 1628 ein kurfürstliches Jagdschloss und diente später als Verwaltungssitz. Im 18. Jahrhundert verlor es an Bedeutung, wurde aber 1874 durch König Albert wieder zum Jagdquartier umgebaut. 1996 übernahm die Gemeinde Wermsdorf das Schloss, und es wurde 1999 saniert. Heute beherbergt es die Gemeindeverwaltung, ein Touristikzentrum und einen Reitstall. Im Schloss sind Räume mit Holzdecken und historischen Elementen erhalten. Der Park umfasst Gärten und Teiche, die bis in die 1870er Jahre zurückreichen. Die Reithalle wurde 1932–1934 gebaut und heute vom Reit- und Fahrverein sowie dem Schlossgestüt genutzt. Das Jagdschloss ist Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die umliegenden Wälder und den Schlosshof.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Wermsdorf
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