Pommiers
französische Gemeinde
Pommiers liegt am südlichen Rand der Cevennen und grenzt an die Causses, eine Region aus Hochebenen. Der Ort ist in Hügeln gelegen, während die Täler des Flusses Arre und des Nebenflusses Glèpe tiefer verlaufen. Die Nachbargemeinden umfassen Molières-Cavaillac, Avèze, Le Vigan, Saint-Bresson, Saint-Laurent-le-Minier und Montdardier. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Kastanien, Stein- und Traubeneichen. Die Gemeinde umfasst mehrere kleine Siedlungen und Höfe. Der Ort wurde um 1200 erstmals erwähnt und trug den Namen Pomaribus, abgeleitet vom lateinischen Wort für Obstgarten. Die heutige Schreibweise erschien erstmals 1435. Das Wappen der Gemeinde zeigt einen Apfelbaum. In der Zeit vor der Französischen Revolution stand Pommiers unter der Gerichtsbarkeit von Le Vigan und gehörte zur Diözese Nîmes. Im 17. Jahrhundert breitete sich der Protestantismus aus, wobei sich eine protestantische Minderheit bildete. Der Cevennenkrieg 1702–1705 betraf den Ort nur geringfügig. Die romanische Dorfkirche Saint-André datiert vermutlich ins 12. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert um die Kapelle Saint-Joseph erweitert. Sie besitzt einzigartige architektonische Merkmale wie Spitzbogengewölbe und eine Ogive in der Decke. 1883 stifteten Bewohner eine Statue der heiligen Maria, die bis 1940 in einer Prozession stand. Bergbau und Kalzinierung spielten in der Geschichte eine Rolle, ebenso wie die Landwirtschaft. Die jüngere Geschichte zeigt einen Rückgang der Infrastruktur, aber eine Verbesserung der Verbindungen zum Umland.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Gard
- Seehöhe
- 628 m
In der Nähe
- Avèze2.3 km
- château de Montdardier2.8 km
- Montdardier2.9 km
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