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Ralbitz-Rosenthal
Gemeinde im Landkreis Bautzen, Sachsen, Deutschland
Ralbitz-Rosenthal ist eine Gemeinde im Landkreis Bautzen, etwa 10 km östlich von Kamenz am Klosterwasser. Sie entstand 1994 aus den Gemeinden Ralbitz und Rosenthal und liegt zwischen Kamenz und Hoyerswerda. Ein Drittel der Gemeindefläche ist Wald, und die Bevölkerung besteht zu 85,41 % aus Sorben. Die Gemeinde gehört zum Kernsiedlungsgebiet der westslawischen Volksgruppe. Ralbitz-Rosenthal hat eine der niedrigsten Durchschnittsaltere der sächsischen Gemeinden (2022: 40,9 Jahre). Die Gemeinde verfügt über eine sorbische Grund- und Oberschule und ist bekannt für das Osterreiten und das Hexenbrennen am 30. April. Die Ralbitzer Prozession reitet jährlich in Wittichenau, und am 1. Mai wird der Maibaum gestellt. Das Naturschutzgebiet Lasker Auenwald am Klosterwasser ist ein sehenswertes Ausflugsziel. Die Gemeinde besteht aus zehn Ortsteilen mit insgesamt etwa 1.700 Einwohnern. Der Gemeinderat tagt in sorbischer Sprache, und Bürgermeister ist Hubertus Rietscher seit 2001. Der Gemeindefriedhof in Ralbitz ist durch einheitliche Holzkreuze mit goldenem Korpus gekennzeichnet. Die Wallfahrtskirche Rosenthal ist ein bedeutendes religiöses Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Bautzen
- Seehöhe
- 143 m
In der Nähe
- Ralbitz1.1 km
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