Hassfurt

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Hassfurt

Stadt im Landkreis Haßberge in Deutschland

Haßfurt liegt am Nordufer des Mains, südwestlich des Naturparks Haßberge und im Raum der Region Main-Rhön. Die Stadt ist von den Nachbargemeinden Riedbach, Königsberg in Bayern, Zeil am Main, Knetzgau, Wonfurt, Theres und Schonungen umgeben. Sie umfasst zehn Gemeindeteile, darunter den Ortsteil Mariaburghausen, der dem Steigerwaldvorland zugeordnet wird. Die Hohe Wann, ein 387 Meter hoher Berg, liegt vier Kilometer östlich der Stadt. Die Stadt entstand um 1230 als Grenzbefestigung zwischen den Bistümern Würzburg und Bamberg. Sie wurde erstmals 1230 schriftlich erwähnt, als der Würzburger Fürstbischof Hermann I. den Bereich gegen den Bamberger Fürstbischof sichern wollte. Das Stadtwappen zeigt einen Hasen, der Name stammt jedoch vom germanischen „Hasufurth“ und bedeutet „Weg durch den Nebel“. Im 14. Jahrhundert erhielt Haßfurt ein Münzrecht, und im 16. Jahrhundert entstand die erste Lateinschule. Die Stadt war bis 1814 Teil des Hochstifts Würzburg und wurde 1814 an Bayern vergeben. Haßfurt ist bekannt für ihre historischen Bauwerke wie die Stadttore und Türme, die das Stadtrecht symbolisierten. Die Stadt war 1624 Konferenzort für eine Vereinheitlichung des Münzwesens und spielte im 19. Jahrhundert eine Rolle als Verladestation für Granitsteinen. Im 19. Jahrhundert entstand die erste Synagoge und eine jüdische Gemeinde, die bis zum Nationalsozialismus existierte. Die Stadt war auch im Ersten Weltkrieg und im Nationalsozialismus prägend, wobei die Juden stark verfolgt wurden. Heute erinnert eine Gedenktafel an die Novemberpogrome.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kreisstadt, Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Haßberge
Seehöhe
220 m
Quellen:Haßfurt (CC0-1.0)

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