Schloss Schelitz

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Schloss Schelitz

Burg in Polen

Die Ruine des Schlosses Schelitz liegt im Dorf Schelitz (Chrzelice) im Kreis Prudnicki, Woiwodschaft Oppeln. Es handelt sich um eine ehemalige Wasserburg, die im 15. Jahrhundert zu einer Ringmauer mit Flanckenecktürmen und einem Burggraben ausgebaut wurde. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg zu einem barocken Wasserschloss umgebaut, das ab 1694 als Wohnort diente. Die Anlage verlor im 18. Jahrhundert ihren ursprünglichen Charakter und wurde schließlich in den 1960er Jahren zur Ruine. Das Schloss war bis 1945 als Wohnhaus genutzt und wurde danach leer gelassen. 1959 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, doch die Zerstörung setzte sich fort: 1977 stürzten das Dach und die Decke ein, 1987 brach eine Außenwand ein. 2006 gelang es, das Grundstück an eine private Organisation zu verkaufen, doch die Rettung blieb unvollständig. Heute stehen nur noch die Außenmauern, die Gewölbe sind eingestürzt. Das Schloss steht auf einem unregelmäßigen viereckigen Grundriss und besitzt eine dreiflügelige Schlossanlage. Die Hauptfassade ist zweigeschossig und mit Pilastern versehen, während im ersten Obergeschoss Rundbogenfenster vorhanden sind. Umgeben ist das Schloss von einem Wassergraben und einem 4 ha großen Landschaftspark. Im Keller sind gotische Kellergewölbe erhalten geblieben. Die ursprüngliche Bauweise umfasste ein Mansardendach.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Schelitz
Erbaut
1400
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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