Grundmauern der Klosteranlage Beerenberg (14./15. Jh.)

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Grundmauern der Klosteranlage Beerenberg (14./15. Jh.)

Ehemaliger Augustiner-Chorfrauenstift in Wülflingen in Winterthur im Kanton Zürich, Schweiz

Das Kloster Mariazell auf dem Beerenberg war ein Augustiner-Chorherren-Stift, dessen Ruinen am Osthang des Berenbergs liegen, westlich von Wülflingen in der Schweiz. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert gegründet und umfasste eine Kirche mit Kreuzgang, Prioratsgebäude, Wirtschaftsgebäude und Gärten. Die Grundfläche war von einer Umfassungsmauer begrenzt und umfasste bis zu mehrere Gebäude. Das Kloster erreichte in der Blütezeit um das 15. Jahrhundert bedeutende Grundbesitz und Einfluss. Herzog Leopold III. verpflichtete 1369/70, dass dem Stift Güter aus der Oberlehensherrlichkeit zustanden. 1374 wurde die Kirche zur Pfarrkirche, und 1384 wurde das Stift aus der Pfarrei Wülflingen herausgelöst. Die Konventsbrüder genossen hohe Ansehenswürdigkeit und wirtschaftliche Stärke. Die Ruinen der Klosteranlage sind heute noch teilweise sichtbar. Die Kirchenmauern, der Kreuzgang und Mauern des Konventsgebäudes sind erhalten. Ausgrabungen im 20. Jahrhundert fanden Reste von Fussböden, Herdstellen und Grabplätzen sowie Funde wie Ofenkacheln und Tonplatten. 2009 wurden mehrere Mönchsgräber entdeckt, darunter ein Skelett, das möglicherweise Heinrich von Linz, dem Stifter des Klosters, gehört. Die Ruine steht seit 1973 unter Bundesschutz.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ruine
Ort
Wülflingen
Erbaut
1318

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