Červená Voda

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Červená Voda

Gemeinde in Tschechien

Červená Voda ist eine Gemeinde im Okres Ústí nad Orlicí, 19 Kilometer nordwestlich von Šumperk. Sie liegt im Tal des Bílá Voda, eines Zuflusses der Březná, in der Grulicher Furche zwischen Adlergebirge und Hannsdorfer Bergland. Die Gemeinde befindet sich auf der europäischen Hauptwasserscheide und grenzt an Böhmen. Im Norden fließt die Stillen Adler in das Elbe-System, im Süden die Březná in die Donau. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1481 wurde sie urkundlich erwähnt, und 1539 existierte eine hölzerne Kirche. 1562 entstand in Mlýnice eine Glashütte, und 1846 erhielt der Ort Marktrechte. 1899 wurde ein Eisenbahnanschluss errichtet, und 1910 gab es mehrere Baumwollspinnereien. 1945 wurde ein KZ-Außenlager befreit, und 2006 wurde ein Aussichtsturm auf dem Křížová hora eingeweiht. Die Gemeinde besteht aus acht Ortsteilen, darunter Bílá Voda und Šanov. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche des Apostels Matthäus, die Dreifaltigkeitssäule, der Aussichtsturm auf dem Křížová hora und Bunkerlinien des Tschechoslowakischen Walls. Zudem gibt es mehrere Kapellen und Kirchen, darunter die Mariä Geburt-Kirche in Mlýnický Dvůr. Die Gemeinde ist auch für ihre historischen Bauten und Landschaftsmerkmale bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Ústí nad Orlicí
Seehöhe
530 m

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