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Lindholz
Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen in Deutschland
Lindholz ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen, etwa vierzig Kilometer östlich von Rostock. Sie liegt im Amt Recknitz-Trebeltal und wurde 2004 aus den Gemeinden Breesen, Böhlendorf und Langsdorf gebildet. Das Gemeindegebiet befindet sich zwischen den Niederungen der Trebel und der Recknitz, mit mehreren Waldgebieten und dem Naturschutzgebiet Sülzer Salinenmoor im Osten. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Böhlendorf war ein bedeutendes Gut mit Adelsfamilien wie den Kardorff und Lühe. Carlsthal und Eichenthal waren Glashüttenorte, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts aktiv waren. Eichenthal beherbergt zudem einen Troposphärenbunker aus der DDR, der heute besichtbar ist. Langsdorf war ein wichtiger Grenzübergang zwischen Mecklenburg und Pommern, mit historischen Befestigungen und einer Eisenbahnstrecke. In Lindholz gibt es mehrere sehenswerte Bauwerke, darunter das Gutshaus Böhlendorf und das Gutshaus Breesen. Eichenthal beherbergt die Troposphärenfunkstation 302, die unter Denkmalschutz steht. Zudem sind in Tangrim Reste einer Turmhügelburg und ein slawischer Burgwall vorhanden. Die Gemeinde verfügt über keine amtliche Flagge oder Wappen, sondern nutzt das Landessiegel Mecklenburgs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Amt Recknitz-Trebeltal
- Seehöhe
- 14 m
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