📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Falkensberg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Falkensberg liegt oberhalb des Weilers Goldhasen in der Gemeinde Rückholz. Er war ein Lehen des Hochstifts Augsburg und wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Die Herrschaft wechselte mehrfach, bis sie 1515 an Stephan Höhenberger und später an die Reichsstadt Kempten ging. 1593 baute die Stadt ein neues Schloss, das jedoch im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Die Ruine wurde später als Steinbruch genutzt, sodass nur wenige Reste übrig blieben. Der Burgstall war ein bedeutender Sitz mit landesherrlichen Rechten und war bis zur Aufhebung des Klosters St. Mang im Besitz des Klosters. Die Herrschaft wurde durch Tausch und Verkauf an verschiedene Besitzer übergeben, wobei der Schlossbau und die umliegenden Güter eine zentrale Rolle spielten. Die Verwaltung war oft von Streitigkeiten mit dem Hochstift Augsburg geprägt, was die Entwicklung der Herrschaft beeinflusste. Heute ist der Burgstall nur noch als Ruine erkennbar, mit schwachen Spuren des ehemaligen Schlosses und Bodenverformungen. Der Rundblick über das Umland ist besonders gut, und eine Tafel am Schlossbauernhof erinnert an das Denkmal. Das Gelände ist heute teilweise bewaldet und überformt, doch die historischen Spuren sind noch sichtbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Rückholz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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