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Ruine der ehemaligen Cluniazenserkirche und Nebenbauten
Ehemaliges Cluniazenserpriorat in Rüeggisberg im Kanton Bern, Schweiz
Die Ruine der ehemaligen Cluniazenserkirche und Nebenbauten liegt auf dem Rüeggisberg, einem Berg im Kanton Bern, Schweiz. Sie gehört zum ehemaligen Cluniazenserpriorat, das um 1072 gegründet wurde. Die romanische Kirche wurde ab 1100 gebaut und bis 1175 fertiggestellt. Von ihr sind das nördliche Querhaus und Teile der Vierung erhalten geblieben. Das Priorat war im Mittelalter ein bedeutendes Kloster und eine Station auf dem Jakobsweg. Das Kloster war ein zentraler Ort mit weitreichenden Rechten, darunter Kirchen-, Grund- und Gerichtsherrschaft. Es besaß Besitzungen in mehreren Gemeinden und verwaltete Streubesitz sowie Reben am Bielersee. Im Spätmittelalter verfiel das Kloster, und 1484 wurde es dem Berner Münster einverleibt. Die Klosterkirche wurde 1541 geschlossen, und das Gebäude wurde abgetragen. Heute sind die Ruinen Teil der Kulturlandschaft und ein Teil der Geschichte der Region. Die Ruine umfasst das Nordquerhaus, das als Lager für Getreide diente, und den Südflügel, in dem der Ortspfarrer wohnte. Seit 1938 wurden archäologische Grabungen durchgeführt, und ein Museum neben dem Pfarrhaus wurde eingerichtet. 2022 wurde eine Sanierung der historischen Mauern abgeschlossen, wobei Ergänzungen aus den 1940er und 1970er Jahren saniert und sichtbar gemacht wurden. Die Klosterruine ist ein Teil der Kulturgüter der Gemeinde Rüeggisberg.
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- Art
- Kloster, Bauwerk, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rüeggisberg
- Adresse
- Kloster 1–9a, 3088 Rüeggisberg
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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