Le Mont - Saint Brais III, paläolithische und spätbronzezeitliche Unterstände
Archäologische Stätte und Grotten in Saint-Brais im Kanton Jura, Schweiz
Die Grotten von Saint-Brais sind drei Höhlen im Schweizer Jura, gelegen zwischen 950 und 1000 m Höhe nordöstlich des Ortes Saint-Brais. Sie liegen an der Grenze der Hochebene der Freiberge und des Westendes des Delsberger Beckens. Die Höhlen wurden im Paläolithikum und der späten Bronzezeit von Menschen genutzt und wurden von Frédéric-Edouard Koby zwischen 1935 und den 1960er Jahren erforscht. Die Höhlen wurden bis ins späte Eiszeitliche und die Bronzezeit genutzt. In Saint-Brais I wurden Feuersteingeräte aus dem Moustérien, Knochen des Höhlenbären und Keramikscherben aus der Bronzezeit gefunden. Mehr als 800 Keramikscherben sowie ein Bronzearmband und Mahlsteine belegen eine längere Nutzung. In Saint-Brais II fanden sich Artefakte aus der Altsteinzeit, ein Schneidezahn eines Neandertalers und zwei bronzenzeitliche Töpfe. Saint-Brais III zeigt Spuren einer paläolithischen Herdstelle und bronzezeitliche Keramik.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle, Archäologische Stätte
- Ort
- Saint-Brais
- Adresse
- Impasse de la Grotte
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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