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Schloss Gadebusch
Schloss der Backsteinrenaissance in Deutschland
Das Schloss Gadebusch steht in der Stadt Gadebusch im Nordwesten Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Schwerin und Ratzeburg. Es ist ein Renaissanceschloss aus dem Jahr 1573 und ein seltenes Beispiel der mecklenburgischen Backsteinrenaissance mit Reliefs im Johann-Albrecht-Stil. Die Fassaden sind mit Reliefplatten aus der Lübecker Werkstatt des Niederländers Statius von Düren verziert, wobei Biblische Szenen teilweise verwendet wurden. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis in das 8. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich eine slawische Ringwallburg, wurde es 1143 an die Grafschaft Ratzeburg übertragen und im 13. Jahrhundert zu einer Backsteinburg umgebaut. Von 1283 bis 1299 war es Hauptresidenz der mecklenburgischen Fürsten. 1573 wurde es unter Christoph Haubitz zum Renaissanceschloss umgebaut. 1945 wurde hier das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen unterzeichnet. Das Schloss beherbergt heute ein Entwicklungsprojekt des Vereins HoffnungsGut und wird seit 2020 saniert. Es soll nach Abschluss die Landesmusikakademie Mecklenburg-Vorpommern beherbergen. Die Umgebung umfasst den Burgsee und die historische Stadt Gadebusch. Die Bausubstanz umfasst Treppenhausschmuck, Terrakotten und einen Bergfried, der im 18. Jahrhundert abgerissen wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Gadebusch
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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