Dransdorfer Burg

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Dransdorfer Burg

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Dransdorfer Burg ist ein ehemaliger Rittersitz im Bonner Stadtteil Dransdorf. Sie liegt etwas abseits der Siemensstraße, neben der Kettelerschule und gegenüber der Kirche St. Antonius. Die Anlage ist als Baudenkmal unter Denkmalschutz und in der Denkmalliste der Stadt Bonn eingetragen. Im Burggebäude befindet sich eine Zweigstelle der städtischen Musikschule. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1139 wurde ein kurkölnischer Dienstmann namens Cuno von Travinstorp urkundlich erwähnt. 1224 gab es einen Ritter namens Lambertus de Draynstorp. Im späten 17. Jahrhundert übernahm die Familie Junkersdorf die Burg. 1695 brannte die Burg während des Pfälzischen Erbfolgekriegs von Franzosen nieder. 1742 wurde sie durch Franz von Grootes neu gebaut. Die Burg ist heute ein Teil des Ortszentrums von Dransdorf. Die Anlage umfasst ein Gebäude mit einer Burgkapelle, die 1575 erstmals erwähnt wurde. Die heutige Burg wurde 1742 aus Backsteinen und mit Walmdach errichtet. Sie blieb bis 1860 im Besitz der Familie von Groote, aus der unter anderem der Kölner Bürgermeister Heinrich Josef von Groote stammte. 1954 kaufte die Stadt Bonn die Burg und stellte sie als Musikschule zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Bonn
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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