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Wilhelmsfeld
Gemeinde in Deutschland
Wilhelmsfeld ist eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis, etwa drei Kilometer nordöstlich von Heidelberg. Sie liegt in der Hügellandschaft des südlichen Odenwalds, in 280 bis 530 Metern Höhe. Der Ort ist ein Luftkurort und entstand im 18. Jahrhundert im Rodungsgebiet des Odenwaldes. Die Gemarkung umfasst 475 Hektar, wobei 54,3 Prozent bewaldet sind. Die Gemeinde grenzt an Schriesheim, Weinheim, Heiligkreuzsteinach, Schönau und Heidelberg. Wilhelmsfeld wuchs im 18. Jahrhundert von einer Siedlung mit 108 Einwohnern zu einer selbständigen Gemeinde. Im Jahr 1727 hatte der Ort bereits 108 Einwohner, doch die ersten Jahre waren von Armut und Ernteverlusten geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Bevölkerung um 140 Prozent, was durch die Einquartierung von Flüchtlingen und die Automobilisierung ausgelöst wurde. 1966 wurde der Ort als Luftkurort anerkannt, und 1989 überschritt die Einwohnerzahl erstmals die 3000. Der Ort verfügt über eine gut strukturierte Bebauung mit drei historischen Dörfern: Oberdorf, Mitteldorf und Unterdorf. Die Landschaft umfasst den Hilsbach, den Belschbach und die umliegenden bewaldeten Höhen. Die Natur ist geprägt von den Höhenlagen und dem Sattel zum Schriesheimer Tal. Die Gemeinde bietet Wanderwege, Ausblicke auf die Hügel und eine ruhige Atmosphäre. Die historischen Gebäude und die Lage im Odenwald tragen zur Identität des Ortes bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Luftkurort
- Ort
- Rhein-Neckar-Kreis
- Erbaut
- 1710
- Seehöhe
- 386 m
- Website
- https://www.wilhelmsfeld.de/
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