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Burg Grebenstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Grebenstein, auch Grafenstein genannt, ist eine Burgruine auf dem Burgberg, einem Basaltkegel im Süden von Grebenstein. Sie liegt 249 Meter über dem Meeresspiegel und wird vom Diemel-Zufluss Esse umschlossen. Die Anlage ist von einem Burggraben umgeben, wobei die Ausmaße der Vorburg nur noch erahnt werden können. Der Palas, der größte Teil der Ruine, hat eine Länge von 37 Metern und eine Breite von 12 Metern. Die Burg war im Mittelalter ein wichtiger militärischer Posten und wurde ab 1266 von Graf Ludolf V. von Dassel ausgebaut. Sie war bis ins 16. Jahrhundert bewohnt und diente als Amtssitz. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1631 zerstört. Die Ruine wurde erst im 20. Jahrhundert baulich gesichert und ist heute öffentlich zugänglich. Von der Aussichtsplattform auf dem Burgberg hat man einen Blick auf die Altstadt von Grebenstein sowie auf den Habichtswald und den Reinhardswald. Die Burgruine ist ein beliebtes Ausflugsziel mit gut ausgebauten Wegen und einer Stahltreppe zur Aussichtsplattform. Unterhalb der Burg liegt ein kleiner jüdischer Friedhof. Die Anlage bietet eine Vielzahl von Räumen, darunter einen Palas mit Kellergeschoss und drei Obergeschossen, sowie Reste von Erkern, Kaminen und einer Küche. Die Ruine ist ein wichtiger Teil der regionalen Geschichte und dient heute als Kulturdenkmal.
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- Art
- Burg
- Ort
- Grebenstein
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