📷 Bild: Wikimedia Commons
Frauenmauerhöhle
Höhle im Hochschwabmassiv
Die Frauenmauerhöhle ist eine 644 Meter lange Höhle unter der Frauenmauer im westlichsten Teil des Hochschwabmassivs. Sie liegt an der Grenze der Bezirke Bruck-Mürzzuschlag und Leoben in der Steiermark, nahe Eisenerz und Tragöß. Die Höhle ist Teil des Frauenmauer-Langstein-Höhlensystems, das bis zu 43 Kilometer lang und eine Höhendifferenz von 633 Metern aufweist. Sie zählt zu den längsten Höhlen Österreichs und ist als Durchgangshöhle bekannt, da sie über zwei Ausgänge verfügt. Die Höhle entstand nach der Eiszeit durch Schmelzwasser, das Kalkstein auflöste. Die beiden Eingänge wurden erst nach Jahrzehnten freigelegt, sodass der Tunnel entstand. Im 19. Jahrhundert wurden die Höhlen von Bergknappen erforscht, und Kaiserin Elisabeth besuchte sie 1885. In der Höhle gab es mehrere Verunglückte, die sich verirrten oder an der Felswand zerbrachen. Die Höhle wird heute vom Alpenverein betreut und wird von Juni bis September geführt. Die Höhle ist über verschiedene Wege erreichbar, wie den Präbichl-Pass oder die B 115. Die Führungen finden an bestimmten Tagen und Zeiten statt. Die Höhlensteige und Steiganlagen sind gut ausgebaut, und man kann die Höhle von einem Eingang zum anderen wandern. Die Höhle bietet einen einzigartigen Einblick in die unterirdische Welt des Hochschwabmassivs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Steiermark
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